Costa Rica Sehenswertes



San José, die Hauptstadt Costa Rica's ist zunächst einmal der Drehpunkt des internationalen Reiseverkehrs. Ein malerisches Stadtbild hat San José nicht zu bieten, statt dessen taucht man in das pralle Leben einer lateinamerikanischen Metropole ein. Trotzdem: die Stadt versprüht Charme und San José gewinnt durch die Freundlichkeit der Bewohner.

Und natürlich gibt es einige Dinge, die man unbedingt gesehen haben muß. Details weiter unten.

Die eigentlichen Highlights von Costa Rica liegen woanders. Natur und Nationalparks, speiende Vulkane, reissende Wasserfälle, Traumstrände und die Freundlichkeit der Ticos.

Hier einiges Sehenswertes, Costa Rica bietet aber viel mehr...
San José
Landes-Highlights

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Costa Rica Sehenswertes
Livingarea einer Suite - Equis I
 
San José

Die Hauptstadt von Costa Rica, die von den Ticos "chepe" genannt wird, liegt in rund 1.150 Metern Höhe in der Mitte der Meseta Central und umgeben von hohen Bergen. In San José leben etwa 350.000 Menschen, inkl. der Vororte wohnen hier mittlerweile 1,3 Millionen Menschen, also rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung Costa Ricas. In San José herrscht ein wunderbar angenehmes Klima: Die Temperaturen liegen ganzjährig bei rund 22 Grad C und der obligatorische Regen beschränkt sich auf kurze Schauer. Natürlich sind auch gelegentliche Wolkenbrüche drin, die jedoch in der Regel nicht allzu lange anhalten. Auch wenn man in vielen Reiseführern lesen kann, dass San José nicht besonders interessant ist, so muss dem mittlerweile widersprochen werden. Zweifelsohne, es gibt schönere Städte. Trotzdem: die Stadt versprüht Charme und San José gewinnt durch die Freundlichkeit der Bewohner. San José wurde erst 1737 gegründet, sie besitzt daher nur wenig interessante Gebäude. Die meisten Sehenswürdigkeiten findet man um die Plaza de la Cultura, von hier aus sollte man auch seine Besichtigungstour starten. Die Straßen von San José sind wie ein Schachbrettmuster aufgebaut. Avenidas verlaufen in Costa Rica - also natürlich auch in San José - in Ost-West-Richtung, Calles von Norden nach Süden. Nördlich der Avenida Central findet man die geraden Avenidas, südlich der Avenida Central die ungeraden. Mit den Calles verhält es sich ähnlich, östlich der Calle Central = ungerade, westlich = gerade. Je ein Block hat dabei meist eine Länge von circa 100 Metern - man kann also davon ausgehen, dass man von Kreuzung zu Kreuzung rund 100 m zu gehen hat. Wussten Sie, daß San José die dritte Stadt der Welt war, die über elektrisches Licht verfügte? Oder daß die Regierung 1948 das Militär abgeschafft hat?

 

La Merced
 

La Merced ist eine neogotische Kirche von 1894, die durch ihre fantastische Holzdecke und ihre Orgel - die groesste Mittelamerikas - besticht. Vor der Kirche liegen riesige indianische Granitkugeln aus dem Süden Costa Ricas. Av. 2-4/C. 10-12.












 

Mercado Central


 

DER Markt in San Jose. Seit 1881 existiert der Mercado Central. Hier können Sie Costa Rica und die Ticos von ihrer typischen Seite erleben und hier ist die beste Gelegenheit, die typische Tico-Kueche zu testen. Im Gedraenge des Marktes finden Sie Kunsthandwerker, Ledermacher, Schmuckhaendler, Sodas, Fleisch-, Fisch-, Obst- und Gemüsehaendler, Hausgeflügelverkäufer - und leider auch Taschendiebe. Also auf Wertsachen achten und ansonsten die Atmosphäre geniessen. Mo.- Sa., 6:00 Uhr - 18:00 Uhr. Av. Central/Calle 6-8. Gleich neben dem Mercado Central finden Sie den Mercado Borbon, nicht so berühmt, aber fast gleichwertig.


 

Museo de Jade


 

Das Fidel Tristan Museo de Jade zeigt über 7.000 Exponate, und zwar Schmuck, Schnitzereien, Goldfiguren, Werkzeuge, Keramiken und Jadearbeiten aus präkulumbischen Epochen. Da das Mueseum im 11. Stockwerk des Instituto Nacional de Seguros (INS) liegt hat man von hier aus auch einen hervorragenden Ausblick auf San Jose. Mo. - Sa., 9:00 Uhr - 17:00 Uhr, Eintritt frei, Av. 7/C.9 (beim Parque Espana).






 

Museo de Oro Precolombiano


 

Unterhalb der Plaza de la Cultura befindet sich das Museo de Oro Precolombiano. Auf der Ostseite des Platzes führen Stufen zum Goldmuseum hinunter. Hier werden vor allem präkulumbianische Goldarbeiten von Indianern des Landes vorgestellt. Unter den über 2.000 Exponaten finden sich Schmuckstücke aus Gold, Tiernachbildungen, erotische Kunstwerke und vieles mehr. Selbst ein Brustharnisch eines Häuptlinges ist zu sehen. An das Goldmuseum grenzt das Museo Numismatico, ein Münzmuseum, das Münzen aus drei Jahrhunderten ausstellt. Beide Museen gehören zusammen. Eintritt 4 US$, Di. - So., 10:00 Uhr - 17:00 Uhr, Av. Central/C. 5.



Museo Nacional


 

Das Nationalmuseum von Costa Rica befindet sich in der Festung Bellavista und in diesem Fall ist der Name auch Programm: Bellavista = schöner Ausblick. Die Festung steht auf einem Hügel mit Blick über die Stadt. Früher war hier das Hauptquartier der (ehemaligen) Armee Costa Rica's. Das Museum zeigt Exponate zur Geschichte des Landes, die Palette reicht von prähispanischen Stücken, historische Gerätschaften, Kolonialmöbel bis in die Gegenwart. Di. - So., 9:00 Uhr - 17:00 Uhr, Eintritt 1,50 US$, Av. Central - 2/C. 17 (bei der Plaza de Democracia)








 

Parque Central


 

Nach der Runderneuerung lockt der Parque Central, der Zentralpark, wieder viele Besucher an. Der Park ist der Lieblingsplatz vieler Ticos zumal der Pavillon im Park häufig für Konzerte genutzt wird. Am Ostrand des Platzes findet man die Catedral Metropolitano mit der blauen Kuppel. Nachdem eine Kirche dem Erdbeben von 1821 zum Opfer gefallen war, wurde 50 Jahre später auf deren Platz die Kathedrale errichtet. Neben der Kathedrale befindet sich der Palast des Erzbischoffs auf dem 18. Jahrhundert, ein Gebäude im neoklassizistischem Stil, das für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Av.2 / C.2.

 

Parque Nacional


 

Der beliebteste Park San Jose's liegt im Westen von San Jose. Hier kann man wunderbar flanieren und den Vögeln lauschen. Das grosse Bronzemonument im Park stellt den Nationalheld Costa Ricas dar, den Trommler Juan Santamaria, das weisse Marmormonument, das Monumento Nacional, erinnert an den Sieg über William Walker und seine Söldner im Jahr 1856. Av. 1/C. 15-19.





 

Plaza de la Cultura


 

Der ideale Ausgangspunkt für einen Stadtbummel ist die Plaza de la Cultura. Der unscheinbare Platz liegt zwischen der Calle 3 und 5 in einer Fußgängerzone, die sich über rund einen Kilometer an der Avenida Central entlangzieht. Hier finden sich Musiker, Gaukler, Schal-, Handschuh- und Regenschirm-Verkäufer, nette Geschäfte, Restaurants und Sodas - einfach gesagt: Die Plaza de la Cultura bildet das (inoffizielle) Herz der Stadt.


 

Teatro Melico Salazar


 

Das Teatro Popular Melico Salazar, mit seiner neoklassizistischen Fassade, entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts und trägt den Namen des costaricanischen Tenors Melico Salazar. Das Theater ist mit seinen 40 maechtigen korinthischen Saeulen, dem Marmorfoyers und den praechtigen Wandbildern der passende Rahmen fuer eindrucksvolle Konzerte.



 

Teatro Nacional


 

Das Teatro Nacional ist wie das Melico Salazar im neoklassizistischem Stil errichtet worden. Dieses Renaissancegebaeude wurde 1897 nach dem Vorbild der Pariser Oper fertiggestellt - nachdem die berühmte Operndiva Adelina Patti Costa Rica während ihrer Mittelamerika-Tournee 1890 ignoriert hatte, entschloss man sich zum Bau des Theaters. Finanziert wurde es mittels speziell auf Kaffee erhobenen Steuern. Mit seinen Marmorapplikationen, dem golddekorierten Foyer, venezianischen Spiegeln und Wandbildern gilt es als das schönste Opernhaus Mittelamerikas. Im Gebäude findet man ausserdem ein passendes Belle-Epoque-Cafe. Mo.-Sa., 9:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:30 Uhr - 17:00 Uhr. Eintritt: 2,80 US$, Av. Central-Av.2/C. 3-5.

 

Landes-Highlights

 
Braulio-Carilo-Nationalpark
Vom Equis I sehen Sie darauf. Wenn man drin ist, im Regen- und Nebelwald, entdeckt man steile Berge und Schluchten, reissende Flüsse und malerische Wasserfälle. Der Nationalpark Braulio Carillo ist einer der bedeutendsten in Costa Rica und Lebensraum für viele Tiere. Hunderte Vogelarten, Raubkatzen, Affen, Reptilien und Tapire. Bei Zähungen hat man über 100 Orchideenarten im Nationalpark entdeckt. Ganz nebenbei liegen im Nationalpark auch noch zwei Vulkane: Barva und Cacho Negro.
Die verschiedenen Eingänge zum Nationalpark liegen an der Straße von San José nach Limon und der Abzweigung nach Puerto Viejo de Sarapiquí. Täglich geöffnet von 8:00 bis 17:00 Uhr, Eintritt zur Zeit 15,- US$.
Cruz de Alajuelita
Das Kreuz von Alajuelita krönt den Hausberg von San José. Und der Hausberg liegt dem Equis I genau nebenan. Soll heissen, Sie schauen vom Equis I direkt drauf.
Guayabo
Das Monument Guayabo mit einer Fläche von 220 Hektar ist die bedeutendste archäologische Ausgrabungsstätte des Landes. Das Gebiet, was sich an den nördlichen Hängen des Vulkans Turrialba befindet, ist zum Großteil noch von Urwald bedeckt und unerforscht. Bereits Ende des 19. Jhdts. von einem Naturforscher unter dem dichten Urwaldgewächsen entdeckt, hat es die Regierung 1973 zum Nationalmonument erklärt. Man fand Kunst- und Kultgegenstände aus Keramik, Jade, Gold und Halbedelsteinen sowie Figuren, Vasen, Opfersteine und Tafeln aus Vulkangestein.

Die genaue Bedeutung sowie die Herkunft der Bewohner dieser einmaligen Stätte sind bis heute nicht restlos geklärt. Man weiß aber aufgrund der dort gemachten Funde, die aus der Zeit von 800 vor Christus bis 1400 nach Christus stammen, daß es sich einst um einen Ort mit großer religiöser Bedeutung gehandelt haben muß. Das dieser einst stark bevölket gewesen sein muß, geht aus den dortigen Bauten hervor. Man errichtete Gräben, Stiegen und Wasserversorgunsanlagen, die heute noch funktionieren.
Faszinierend sind die vielen Steingravierungen (Petroglyphen), die man bei den Arbeiten entdeckt hat.
Ihre Bedeutung ist noch immer unbekannt. Vielleicht wird die Zukunft Aufschluß bringen über ein Kapitel von Mystik in Costa Rica.

Eine Ausstellung am Eingang informiert über Bedeutung und Fundstücke, die dort gemacht wurden.  Der Eintritt beträgt 6,50 US $ pro Person - der Park ist täglich von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Equis I - Guayabo ca. 45 Autominuten.

 
 
 
 
 
 
 
 
Vulkane
Arenal, Barva, Irazú, Poas und Turrialba sind nur einige der 67 Vulkane Costa Rica's, von denen 60 erloschen oder schlafend sind. Sieben sind noch aktiv. Dazu zählen der Volcan Arenal, der Volcan Poás und der Volcan Irazú. Die letzteren sind übrigens vom Equis I in kurzer Zeit zu erreichen und abgesehen davon, vom Equis I weilt der Blick über San José - im Hintergrund die Vulkane Poas (aktiv), Barva (erloschen), Irazú (aktiv), Diego de la Haya (erloschen), Cacho Negro (erloschen) und Turrialba (schlafend).

Eines dieser Wunder der Natur sollten Sie unbedingt besichtigen. Dazu gehört - je nach Vulkan - etwas körperliche Fitness, feste Wanderschuhe, warme Kleidung, ein Regenschutz, Fotoapparat und ein Fernglas.

Der aktive Krater des Vulkan Poas (siehe Foto) liegt mitten im Poas Nationalpark. Er hat einen Durchmesser von ca. 1,5 km und bis zum Kratersee eine Tiefe von rund 300 m. Der dampfende See mißt etwa 350 m im Durchmesser und weist Temperaturen von 40 - 70 Grad Celsius auf. Die Temperatur am Vulkan beträgt etwa 12 Grad Celsius. Der Geruch nach faulen Eiern kundet vom Prozess des langsamen Abklingens der Aktivität, wenn auch bis dahin noch einige tausend Jahre vergehen werden. Die stärkste Eruption fand 1910 statt, als der Vulkan eine fast 8 km hohe Aschensäule in den Himmel schleuderte. Die aktivste Zeit mit einigen kleineren Ausbrüchen hatte er zwischen 1952 und 1955. Ein Wanderweg führt vom Rand des Hauptkraters zu einem kleineren Krater mit der Lagune Boto am Grund, welche 400 m Durchmesser mißt und klares kaltes Wasser hat. Der Park ist täglich von 8 - 15.30 Uhr geöffnet. Eintritt pro Person ca. 7,- US $. Rechnen Sie ca. 50 Autominuten vom Equis I bis zum Vulkan Poas.

 
 

Auszug für EQUIS Residenzen, Costa Rica
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